Corona bremst auch die «Bösen»

Vorläufig kein Kantonalschwingfest in Beinwil/Freiamt

wr. Das 114. Aargauer Kantonalschwingfest, das vom 5. bis 7. Juni in Beinwil/Freiamt angesetzt war, ist verschoben. Das Organisationskomitee unter der Leitung von Hermann Bütler hat diesen Entscheid, bedingt durch den grasierenden Coronavirus, einstimmig gefällt.

OK-Präsident Bütler sagt: «Mit der aktuellen Situation ist eine Austragung des Anlasses am ersten Juni-Wochenende nicht mehr möglich.» Kommt hinzu, dass der Zivilschutz, der für den Aufbau des temporären Festgeländes auf der «Chäbere» vorgesehen war, aufgrund der Corona-Pandemie seine Unterstützung abgesagt hat. Immer mehr zeichnet sich ab, dass sich die angeordneten Massnahmen des Bundesrates in den Mai hinein erstrecken werden. Dadurch wurde die Vorlaufzeit für einen definitiven Durchführungsentscheid zu knapp. Das kommt auch den Schwingern entgegen, die zurzeit ein Trainingsverbot im Sägemehl haben.

Neuer Termin offen

Zurzeit laufen mit dem Aargauer Kantonalschwingerverband Gespräche, wann das «Kantonale» in Beinwil/Freiamt neu angesetzt wird. «Der neue Termin ist zurzeit völlig offen», erklärt Hermann Bütler. Auf jeden Fall werden die bereits verkauften Tickets ihre Gültigkeit für den neuen Durchführungstermin behalten.

Chrampfe am bäumige Fäscht

Damit das Fest für Schwinger und Besucher zu einem unvergesslichen Erlebnis wird, sind wir auf viele Helferinnen und Helfer angewiesen. Die Nachfrage für Helfereinsätz ist gross und laufend treffen Anmeldungen ein – es hat aber nach wie vor freie Einsatzblöcke.

Werde auch du ein Teil des «bäumigen Fäschts». Sei es beim Aufbau, am Festwochenende (freie Einsatzblöcke nur noch am Sonntag) oder beim Abbau. Dein Einsatz als «Chrampfer» kommt direkt dem Verein deiner Wahl zu Gute.

Plätze sichern für «es bäumigs Fäscht»!

Am Samstag beginnt der Vorverkauf für das 114. Aargauer Kantonalschwingfest. Der grosse Hosenlupf in Beinwil/Freiamt steigt am Sonntag, 7. Juni. Dazu entsteht auf dem Festplatz «Chäbere» eine Arena für 4000 Zuschauer.

Können die beiden Freiämter «Neueidgenossen» Andreas Döbeli und Joel Strebel den Nordwestschweizer Leader Nick Alpiger herausfordern oder gar am Tagessieg hindern? Diese Frage treibt die Schwingerfreunde schon jetzt um. Wer sich für diesen Showdown im Oberfreiamt gute Sitzplätze sichern will, tut gut daran, den am Samstag, 18. Januar, beginnenden Vorverkauf im Internet unter www.ag20.ch/tickets zu nützen. Bei Fragen steht die Mailadresse ticket@ag20.ch zur Verfügung.

Gedeckte Sitzplätze und Rasensitzplätze
In den freien Verkauf gehen 2000 gedeckte Sitzplätze auf den Tribünen C und D. Nicht gedeckt, aber nahe am Sägemehl sind die Rasensitzplätze. Auch diese können im Vorverkauf gesichert werden. Erst an der Tageskasse verkauft werden die Stehplätze. Jugendliche unter 16 Jahren haben Anrecht auf einen Gratisstehplatz. Der sportliche Grossanlass beginnt am Freitagabend, 5. Juni, auf dem temporären Festplatz «Chäbere» südlich des Dorfes Beinwil/Freiamt. Auf einem 6,5 Hektaren grossen Areal entsteht ein stimmungsvolles Festdorf samt der Schwingerarena in quadratischer Form mit vier gedeckten Tribünen. Am Samstag testen die Jungschwinger die Arena, bevor die «Grossen» am Sonntag in die Hosen steigen. Am Samstag geht um 19 Uhr im Festzelt der Ringerländerkampf Schweiz – Deutschland über die Bühne. Im Turnerzelt ist ein volkstümlicher Abend angesagt.
Das Organisationskomitee unter der Leitung von Hermann Bütler ist seit zwei Jahren an der Arbeit und unternimmt alles, um dem Motto «es bäumigs Fäscht» gerecht zu werden. Weitere Informationen und Festprogramm auf der Homepage unter www.ag20.ch.

Ehrendamen nehmen Fahrt auf

Anlässlich der 113. Delegiertenversammlung des Aargauer Kantonal Schwingerverbands am 7. Dezember 2019 in Beinwil wurden die sieben sympathischen Ehrendamen des Aargauer Kantonalschwingfests 2020 zu einem ersten Fotoshooting eingeladen und bewiesen, dass sie schon bei nasskalten Bedingungen um die Wette strahlen können. Wir wird das wohl aussehen, bei angenehmeren Juni-Temperaturen? Wir freuen uns darauf.

Neuer Imageflyer

Das Schwingfestjahr 2020 rückt näher. Bald beginnt der Ticketverkauf (Mitte Januar 2020). Um das schon beträchtlich lodernde Schwingfeuer noch mehr anzuheizen, hat das Organisationskomitee jetzt einen Imageflyer veröffentlicht, der im Detail über die Programmpunkte an den drei bäumigen Tagen in Beinwil/Freiamt Auskunft gibt. Der Imageflyer kann auch über diesen Link heruntergeladen werden.

Der Siegermuni heisst «Kümu»

Mit «Suurem Moscht» tauften Götti Willi Weber, Züchter Walter Rüttimann und Munispender Kilian Küng (Marcel Küng Haustechnik GmbH) am 26. September 2019 den Siegermuni auf den Namen «Kümu». Zur Munitaufe auf dem Horben waren nebst Götti, Züchter und Spender auch alle Haupt-, Königs- und Goldsponsoren eingeladen. Am 13. Juni 2018 kam der Muni im Stall von Walter Rüttimann in Beinwil/Freiamt zur Welt. Aktuell wiegt «Kümu» 700 Kilogramm. Bis zum Schwingfest wird er knapp eine Tonne auf die Waage bringen. Ebenfalls vorgestellt wurden die zwei anderen Lebendpreise. Spender vom Rind «Pegasus» ist David Villiger (Getreidecenter Eichmühle AG, Beinwil/Freiamt, Züchter ist Thomas Villiger) und vom Rind «Ginger» Robin Kreyenbühl (Robin Kreyenbühl Schreinerei GmbH, Beinwil/Freiamt, Züchter ist Andreas Ender).

Der Siegermuni wird bald getauft

Am 26. September 2019 erhält der Siegermuni auf dem Horben im Rahmen einer feierlichen Zeremonie seinen Namen. Dieser wurde im Vorfeld mittels Wettbewerb erkoren und von einer Jury bestimmt. Die Bevölkerung konnte bis am 17. August 2019 mit einer Wettbewerbskarte oder online Vorschläge einreichen. Dem oder der Namensgeber/in kommt die Ehre zu, Muni-Götti oder Muni-Gotte zu sein.

Traditionsgemäss darf der Sieger am Festsonntag den Siegermuni in Empfang nehmen. Der Braunviehstier wiegt 600 kg und steht im Stall von Züchter Walter Rüttimann, wo er auf seinen Auftritt vorbereitet wird. Munispender ist Kilian Küng (Marcel Küng Haustechnik GmbH).

Neugierig, wie der Muni heissen wird? Im Vorfeld wird noch nichts verraten, aber nach der Taufe werden wir gerne wieder berichten.